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Garmin GPSmap 62s / Produktvorstellung

24. August 2010

Seit einiger Zeit schon angekündigt ist der neue Garmin GPSmap 62s nun erhältlich. Als quasi Nachfolger der äußerst erfolgreichen 60er Reihe tritt das Gerät ein schweres Erbe an. Das Design ist dabei ebenso der 60er Reihe entlehnt wie die markante Antenne.

Design und Handhabung

Vom Design her hat sich zur 60er Reihe kaum etwas geändert. Farbtöne wurden angepasst, mehr Änderungen sind auf den ersten Blick allerdings nicht zu sehen. Und das ist auch gut so. Das Gerät liegt sehr gut in der Hand. Die Tasten sind bequem zu erreichen und auch mit Radhandschuhen noch komfortabel zu bedienen. Das Gewicht liegt etwas höher, als bei den reinen Radgeräten, was vor allem an den wechselbaren Akkus liegt, welche aber vor allem bei Mehrtagestouren sehr hilfreich sind.

Funktionalität

Neben den gängigen GPS Funktionen welche auch der Vorgänger schon hatte, kann das GPSMap 62s einige Neuerungen vorweisen.

Die Antenne ist deutlich verbessert und soll den bisher besten Empfang eines Garmin GPS Gerätes gewährleisten. Das ist vor allem in tiefen Wäldern und sehr unwegsamem Gelände von Vorteil.

Andererseits gibt es in der im Gerät verbauten Software noch einige Verbesserungen.

  • Endlich können neben den Garmin Topo Karten auch Rasterkarten im Gerät verwendet werden. Diese Eigenschaft ist vor allem für Outdoorliebhaber von Vorteil welche ausserhalb Europas und in unbekannteren Gebieten unterwegs sind. Für mich ist das die interessanteste Neuerung in dieser Linie. Das Schöne ist hier, dass diejenigen die es lieber einfach mögen weiterhin problemlos die Garminkarten verwenden können und diejenigen, welche mehr Zeit in das Thema investieren möchten Rasterkarten verwenden können.
  • Der interne Speicher besitzt 1,7 GB Platz, so dass eine enorme Menge an Kartenmaterial auf das Gerät geladen werden kann. Darüber hinaus ist das GErät mit microSD Speicherkarten erweiterbar.
  • Als Radhalterung wird nun die gleiche wie beim Oregon / Colorado verwendet. Die sehr große, umständliche Halterung der 60er Reihe wird somit hinfällig. Die neue Halterung ist kleiner und hält das Gerät sehr gut am Lenker.
  • Das Display lässt sich hervorragend ablesen und ist ähnlich groß wie das des Oregon. Genau wie beim Edge auch, wird die Sonne als Hintergrundbeleuchtung genutzt, was einerseits Akkusparend und andererseits der Ablesbarkeit dienlich ist.

Für wen ist dieses Gerät?

Das Gerät ist ideal für alle Outdoorenthusiasten. Also für Leute die sich nicht auf einen Bergsport einschränken, sondern alle Möglichkeiten nutzen wollen. Im Sommer zu Fuß und per Rad, im Winter auf den Tourenski. Das Gerät lässt sich für alle diese Aktivitäten optimal nutzen. Am Rad befestigen über den Lenkerhalter, per Handschlaufe für alle anderen Aktivitäten.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Nutzung von Rasterkarten möglich
  • verbesserte Antenne und besserer Empfang
  • großer interner Speicher
  • gut abzulesendes Display
  • für alle Outdooraktivitäten zu nutzen
  • barometrischer Höhenmesser
  • 3-Achsen Kompass

Weitere Informationen gibt es direkt bei Garmin.

Über den Autor

Norman

Mit 14 Jahren die erste Transalp und auf dieser vom Bike Virus erfasst. Seit 2006 im Team und ab dem Sommer 2009 Touren Guide unserer Sonntagsausfahrten. - DIMB Trailscout - DIMB Freeride Guide

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