Nachdem wir vor einigen Wochen schon ein erstes Video zur bikedress Ortler Umrundung gepostet haben. Nun ein zweites aus den verschiedenen Perspektiven der GoPro.
http://www.vimeo.com/17395753Bikedress Ortler Umrundung 2010 / Video
26. Oktober 2010Zum Saisonausgang noch einmal ein kleines alpines Schmankerl. Im Juli diesen Jahres war es wieder so weit. Das Team von bikedress brach mit Freunden Richtung Alpen auf. Auch dieses Jahr sollte es keine normale Alpenüberquerung werden. Man nahm sich den Ortler zur Umrundung vor. Heiko war die gesamte Zeit mit seiner Kamera ganz nah am Geschehen und hat die schönsten Momente zu einem Video zusammen geschnitten.
http://www.vimeo.com/16174087
Gastbeitrag / Eine traumhafte Genießer-Transalp mit dem Rennrad von Garmisch zum Gardasee
21. Juni 2010Die Route von Garmisch zum Gardasee zählt zu den Klassikern unter den Alpenüberquerungen. Das ist wirkliches Transalp-Feeling ohne Risiko, da sie mit moderaten Anstiegen auch für Einsteiger gut zu meistern ist. Sie folgt teilweise den Spuren der Via Claudia und passiert den Alpenhauptkamm am Reschenpass. Die Route führt durch fruchtbare Flusstäler, weitläufige Wein- und Apfelplantagen und urige Bergdörfer mit herrlichen Ausblicken auf schroffe Bergmassive. Mit schon fast mediteranem Flair führt sie durchs Vinschgau nach Meran und entlang der Südtiroler Weinstraße durch die Brenta bis an den Gardasee.

Bikedress Transalp 2009 – Vom Bodensee zum Lago Maggiore
19. Mai 2010Ich bin der Neue in der Runde der Transalper. Zwar habe ich schon einige meist kürzere, dafür aber intensive Alpen-Überquerungen gemacht, aber eine 8-Tagestour ist Neuland.
Die Leistungsfähigkeit auf dem Bike schätze ich als gleichwertig ein, obwohl sich aus Zeit- und Termingründen nie die Gelegenheit einer gemeinsamen Ausfahrt bietet. Ich mache mir aber schon ein paar Sorgen, als ich höre, dass manche Teilnehmer in diesem Jahr schon 4000 km in den Beinen haben – ich habe zum gleichen Zeitpunkt vielleicht 1200 km.

Bikedress Alpenüberquerung 2009 – Vom Bodensee zum Lago Maggiore
16. August 2009Nachdem schon 2008 die gängigen Routen der Alpenüberquerer verlassen und das Matterhorn umrundet wurde, sollte es dieses Jahr wieder eine Tour in den Westalpen sein. Der Gardasee als klassisches Ziel schied aus, zu sehr hatte man sich an den Anblick gewohnt. So ging es vom Bodensee zum Lago Maggiore, eine anfangs sehr verregnete Tour mit vielen schmalen Singletrails und traumhaften Aussichten in die Täler. Wie immer war Heiko mit seiner Videokamera bewaffnet und erstellte ein Video mit den Highlights der Tour.
http://www.vimeo.com/6113479
Tino Käßner / Tour Murnau nach Riva del Garda
29. Juli 2009Soeben haben wir von Tino Käßner einen Bericht seiner Nonstop Rennradtransalp bekommen. Tino, den wir seit Beginn des Jahres sponsern machte sich mit dem Rennrad von Murnau nach Riva del Garda auf. Hier sein Bericht.

Cape Epic 2008 / Tag 9
28. Juli 2009Tag 9 Elgin/Grabouw – Lourensford (68km – 1760HM)
Aufgrund der kurzen letzten Etappe ist der Start von 7 Uhr auf 8:30 Uhr verlegt worden. Die Vorfreude aufs Finishen ist deutlich spürbar. Gegenseitige Respektsbekundungen sind überall zu hören. Am Start versuchen wir etwas neben der Strecke Plätze gut zu machen. Ein fataler Fehler. Nach 2 km hat Michael vorne und hinten Platten. Wir entfernen ca.10 Stück der sehr hartnäckigen Dornen. Das gesamte Feld zieht wieder an uns vorüber – wir sind abermals Schlusslicht. Der Besenwagen wartet bis wir fertig sind. Wir fahren weiter und versuchen das Feld einzuholen. Nach 5 km hat Michael wieder einen Platten und uns gehen die Schläuche aus. Wir bekommen von einem anderen Team noch 2 weitere Schläuche. Michaels Reifen halten genau weiter 10 km und schon wieder ist der Reifen platt. Wir untersuchen den Mantel auf restliche Dornen und werden fündig. An einer Laufpassage trage ich Michaels Bike, während er parallel den Schlauch wechselt. Dieses Prozedere wiederholt sich und wir fallen immer wieder ans Ende des Feldes zurück. Nur mit Galgenhumor ertragen wir die Situation. (weiterlesen…)

Cape Epic 2008 / Tag 8
27. Juli 2009Tag 8 Hermanus – Elgin/Grabouw (91km – 1985HM)
Die vorletzte Etappe. Das Gefühl, das Schlimmste ist hinter mir, nährt die Hoffnung das Rennen zu finishen. Zumal die Eckdaten eine leichte Etappe versprechen. Nach ca. 5 km kommt der erste Anstieg und ein technisches Problem. Bei den kleinen Gängen springt die Kette. Wir müssen anhalten und das gesamte Feld zieht vorbei. Die großen Ritzel hinten sind total verzogen und kurzzeitig denke ich das Rennen ist gelaufen. Da ich aber die größeren Gänge fahren kann, machen wir weiter. Schnell holen wir wieder auf und überholen Team um Team. Wir kommen gut voran, auch wenn die Anstiege sandig und anstrengend sind. Ich rede mir immer wieder ein: I am strong like a Horse. Gefühlte hundert Male. Am Servicepoint der zweiten Station, lassen wir die hintere Kassette und Kette auswechseln. Und stürzen uns in einen flowigen Singletrail. Wir machen Position für Position gut. Die Anstiege drücken wir durch und Michael wundert sich über meinen Leistungsschub. Wir passieren Teams, die wir die Tage vorher nie gesehen haben und erreichen nach nur 6,5 Stunden das Ziel. Im Gesamtklassement hat uns der Tag einige Positionen nach vorne gespült. Das ist für uns aber nur Nebensache. (weiterlesen…)

Cape Epic 2008 / Tag 7
26. Juli 2009Tag 7 Bredasdorp – Hermanus (130km – 2095HM)
Die Nacht war leider kurz, weil mich Durchfall überkommen hat. Und meine Beine fühlen sich schwer an. Alles zusammen führt zu erheblichen Motivationsproblemen. Ich begebe mich nicht gerade gut gelaunt zum Start. Der erste Abschnitt ist jedoch gut fahrbar. Und das Bild der aufgehenden Sonne mit dem Staub der unendlichen Bikerkette ist einfach sensationell. Die ersten Anstiege sind nicht besonders steil – im Gegensatz zum Dritten. Ich muss wieder bei extremer Hitze laufen. Aber okay, es ist der letzte größere Anstieg für diesen Tag. Nach einer anspruchsvollen, aber gut befahrbaren Abfahrt erreichen wir schnell die letzte Station. Noch 45 km. Auf dem Höhenprofil sieht es einfach aus. Aber schon die ersten Kilometer belehren mich. Der Untergrund ist abermals sehr sandig und es geht wieder in die Dünen. Mental bin ich an meiner Grenze. Es kommt Düne um Düne und es will nicht enden. Einen Teil können wir fahren, dann muss wieder geschoben werden. Ein ständiges Auf und Ab. Es ist zermürbend. Doch der Gedanke an das Finisher-Shirt bringt mich bis zur Bucht von Hermanus. Das Ziel vor Augen überqueren wir den Strand und erreichen, wieder am Limit, das Ziel in 9 Stunden. (weiterlesen…)

Cape Epic 2008 / Tag 6
25. Juli 2009Tag 6 Swellendam – Bredasdorp (146km – 1819HM)
Mit 146 km steht heute die längste Etappe auf dem Programm. Die ersten 40 km laufen super. Heute genieße ich zum ersten Mal bewusst die Landschaft und bin weniger mit mir selbst beschäftigt. Nach der ersten Wasserstation geht es in Richtung De Hoop-Nationalpark. Die Strecke wurde am Vorabend schon als besonders hart angekündigt: 20 km verlaufen nur in tiefen Sand. Ich fühle mich wie im Sandkasten und meine 90 kg machen es mir nicht leichter. Jeder versucht einen Weg zu finden, wo der Sand nicht so tief ist, weil hier mit Speed gefahren werden muss, damit das Bike nicht stecken bleibt. Als wir wieder auf festen Untergrund kommen, jubeln einige Biker ihre Freude lauthals heraus. Den Anstieg vor der 2. Station meistern wir erstaunlich gut. Lediglich unser Wasservorrat ist zu Ende und wir kommen sehr durstig an. Der Abschnitt zu letzten Station ist landschaftlich sehr schön und es stehen immer wieder Kinder an der Strasse, die uns anfeuern und abgeklatscht werden wollen. Wir liegen super in der Zeit. In den Slums vor Bredasdorp säumen Hunderte die Strasse und feiern uns frenetisch. Ein unbeschreibliches Gefühl. Wir werden wie Helden gefeiert. Jeden, den ich erreiche, klatsche ich ab. Die Freude dieser Fans ist eine riesige Motivation. Beim Durchfahren der Ziellinie sind alle Anstrengungen vom Tag vergessen. Ich bin immer noch berauscht von den Gefühlen, die ich durch diese Menschen erlebt habe. Ein geiler Tag. (weiterlesen…)











